Verordnungen und Bestimmungen
Die Verordnung über Herkunft, Behandlung und Beschaffenheit von Mineralwasser (MwTV) ist vor einem anderen Hintergrund zu sehen als die für Trinkwasser, Natürliche Quellen haben ortstypische und geologische bedingte Qualitäten.
Auch sie dürfen natürlich nicht stark mit Schadstoffen belastet sein. Es dürfen sich aber bis zu 100 koloniebildende Einheiten in 1 ml Probenwasser (KBE/ml) nachweisen lassen (Trinkwasser:0). Mineralwasser darf enteisent werden und ihm darf Kohlensäure zugesetzt werden, ansonsten muss es in seiner natürlichen Zusammensetzung abgefüllt werden.
Tafelwasser unterliegt nicht dieser Beschränkungen. Es kann sich also um beliebiges aufbereitetes Wasser handeln, welches übliche lebensmittelchemische Bedingungen erfüllt. Bis zu 1000 KBE/ml sind zulässig. Die Grenzwerte für Schadstoffe sind denen von Mineralwasser ähnlich.
Die Verordnung über Herkunft, Behandlung und Beschaffenheit von Mineralwasser (MwTV) ist vor einem anderen Hintergrund zu sehen als die für Trinkwasser, Natürliche Quellen haben ortstypische und geologische bedingte Qualitäten.
Auch sie dürfen natürlich nicht stark mit Schadstoffen belastet sein. Es dürfen sich aber bis zu 100 koloniebildende Einheiten in 1 ml Probenwasser (KBE/ml) nachweisen lassen (Trinkwasser:0). Mineralwasser darf enteisent werden und ihm darf Kohlensäure zugesetzt werden, ansonsten muss es in seiner natürlichen Zusammensetzung abgefüllt werden.
Tafelwasser unterliegt nicht dieser Beschränkungen. Es kann sich also um beliebiges aufbereitetes Wasser handeln, welches übliche lebensmittelchemische Bedingungen erfüllt. Bis zu 1000 KBE/ml sind zulässig. Die Grenzwerte für Schadstoffe sind denen von Mineralwasser ähnlich.
Herkunft, Qualität, Ökologie und Ökonomie
Die meisten „Brunnen“ sind tiefliegende (100 - 1000 m) Grundwasservorkommen, einige sind gefasste Gebirgsquellen, sehr wenige sind freifließend abgefüllte Quellen aus Schmelzwasser. Die Qualität von Mineralwasser ist differenziert zu bewerten. Hohe Schadstoffbelastungen liegen meist nicht vor, da diese sehr leicht zu einer Entwertung führen. Einzelne Schadstoffe können allerdings nah an den erlaubten Mengen liegen (z.B. Arsen). Wichtig ist aber auch der Mineralgehalt und die Zusammensetzung. Zwischen 13 und 8000 mg gelöster Stoffe pro Liter finden sich in verschiedenen Mineralwässern. Hochmineralisierte Wässer werben mit Mineralien, gering mineralisierte ihrerseits mit Reinheit oder Natriumarmut (siehe FAQ: Mineralien im Wasser). Die Kohlensäure ist ursprünglich gegen mögliche Verkeimung eingesetzt worden, quasi zur Konservierung. Mittlerweile geht der Trend wieder zum stillen Wasser, welches bekömmlicher ist. Objektiv gesehen sind die meisten Mineralwässer also nichts besonderes, auch nicht im Vergleich zum Leitungswasser. In ökologischer Hinsicht schneidet Mineralwasser wegen der oft sehr großen Transportwege auch nicht besonders gut ab. Die Kosten für den Verbraucher sind überdies mit 0,3 - 1,5 Euro/Ltr. nicht gerade niedrig. Fast jeder weiß auch, wie mühsam Kisten schleppen sein kann.
Gletscherwasser
Einige Quellen werden freifließend abgefüllt. Hierbei handelt es sich meist um Schmelzwasserflüsse, die sehr niedrig mineralisiertes Wasser führen (z.B. Lauretana, Glaciar).
Auf Grund der hohen Reinigungskapazität für den menschlichen Organismus und der schonenden Behandlung können diese Wässer empfohlen werden.
Nach wie vor steht jedoch der logistische Aufwand und der damit verbundene Energieverbrauch sowie die schwergewichtigen Wege vom Handel in Ihre Wohnung und der Kaufpreis diesem Genuss gegenüber.
Die meisten „Brunnen“ sind tiefliegende (100 - 1000 m) Grundwasservorkommen, einige sind gefasste Gebirgsquellen, sehr wenige sind freifließend abgefüllte Quellen aus Schmelzwasser. Die Qualität von Mineralwasser ist differenziert zu bewerten. Hohe Schadstoffbelastungen liegen meist nicht vor, da diese sehr leicht zu einer Entwertung führen. Einzelne Schadstoffe können allerdings nah an den erlaubten Mengen liegen (z.B. Arsen). Wichtig ist aber auch der Mineralgehalt und die Zusammensetzung. Zwischen 13 und 8000 mg gelöster Stoffe pro Liter finden sich in verschiedenen Mineralwässern. Hochmineralisierte Wässer werben mit Mineralien, gering mineralisierte ihrerseits mit Reinheit oder Natriumarmut (siehe FAQ: Mineralien im Wasser). Die Kohlensäure ist ursprünglich gegen mögliche Verkeimung eingesetzt worden, quasi zur Konservierung. Mittlerweile geht der Trend wieder zum stillen Wasser, welches bekömmlicher ist. Objektiv gesehen sind die meisten Mineralwässer also nichts besonderes, auch nicht im Vergleich zum Leitungswasser. In ökologischer Hinsicht schneidet Mineralwasser wegen der oft sehr großen Transportwege auch nicht besonders gut ab. Die Kosten für den Verbraucher sind überdies mit 0,3 - 1,5 Euro/Ltr. nicht gerade niedrig. Fast jeder weiß auch, wie mühsam Kisten schleppen sein kann.
Gletscherwasser
Einige Quellen werden freifließend abgefüllt. Hierbei handelt es sich meist um Schmelzwasserflüsse, die sehr niedrig mineralisiertes Wasser führen (z.B. Lauretana, Glaciar).
Auf Grund der hohen Reinigungskapazität für den menschlichen Organismus und der schonenden Behandlung können diese Wässer empfohlen werden.
Nach wie vor steht jedoch der logistische Aufwand und der damit verbundene Energieverbrauch sowie die schwergewichtigen Wege vom Handel in Ihre Wohnung und der Kaufpreis diesem Genuss gegenüber.




