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Das Thema Trinkwasserfilter ist in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder kontrovers besprochen worden. Die meisten von uns haben daher viele Fragen. Hier einige der häufigsten...
Die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) stellt sicher, dass das Wasser am Hausübergabepunkt den gesetzlichen Qualitäts- und Hygieneanforderungen entspricht.
Zwei Aspekte sind an der Entnahmestelle zu beachten::
Grundsätzlich ist geprüftes Leitungswasser für Babynahrung geeignet, sofern keine bleihaltigen Rohre vorhanden sind und das Wasser vor der Entnahme abgelaufen ist (kein Stagnationswasser nutzen).
Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gelten strengere Richtwerte (u. a. für Nitrat, Natrium und Kupfer):
Wasser erfüllt im Organismus zentrale Funktionen als Lösungs-, Transport- und Kühlmittel. Es unterstützt die Nierenfunktion, reguliert die Körpertemperatur und transportiert gelöste Nährstoffe zu den Zellen.
Ob mineralreiches oder mineralarmes Wasser bevorzugt wird, ist vor allem eine Geschmacksfrage:
Ja, destilliertes oder extrem mineralarmes Wasser (wie aus Umkehrosmoseanlagen) ist in haushaltsüblichen Mengen gesundheitlich unbedenklich trinkbar. Der weitverbreitete Mythos, dass die Zellen im Körper durch das Trinken von destilliertem Wasser sofort platzen würden, ist naturwissenschaftlich falsch.
Das hängt vom eingesetzten Filterverfahren ab:
Aktivkohle-Blockfilter: Behalten die gelöste Wasserhärte (Calcium- und Magnesium-Ionen) sowie gelöste Salze bei. Sie filtern jedoch ungelöste Kalkpartikel und Schwebstoffe mechanisch heraus und binden Schwermetalle sowie organische Spurenstoffe.
Umkehrosmose-Systeme: Trennen dank ihrer feinen Membran gelöste Härtebildner (Kalk) zu ca. 85 bis 97 % ab. Das Ergebnis ist spürbar weiches Wasser mit minimaler Neigung zu Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten.
Natürlich gibt es geltende Verordnungen über die erlaubten Schadstoffmengen im Trinkwasser. Aber wie werden Grenzwerte festgelegt? Für Kleinstkinder ist z.B. max. 0,1 mg/l Kupfer empfohlen, erlaubt sind aber 2 mg/l.
Bietet eine zusätzliche Barriere gegen gelöste Schwermetalle aus Hausleitungen, Schwebstoffe, Mikroplastik und organische Spurenstoffe direkt an der Spüle
Gefiltertes Wasser hebt das natürliche Aroma von Tee und Kaffee hervor und verhindert die Bildung von störenden Teefilmen oder Trübungen.
Die Entkalkung mittels Umkehrosmose schützt Kaffeemaschinen, Wasserkocher und Dampfgarer vor hartnäckigen Verkrustungen.
Die Nutzung des Leitungswassers vermeidet den Zukauf von Einweg- oder Mehrweg-Flaschen und reduziert Transportwege im Alltag
Kein Schleppen von Wasserkästen: Frisch gefiltertes Wasser steht rund um die Uhr direkt aus dem Hahn zur Verfügung – bei deutlich geringeren Literkosten gegenüber abgefülltem Mineralwasser.