Keine Produkte im Warenkorb
Weiter einkaufen
Aktivkohle (auch medizinische Kohle) ist poröser, feinkörniger Kohlenstoff mit einer sehr großen inneren Oberfläche. Sie wird als Adsorptionsmittel in der Wasseraufbereitung, Medizin, Chemie und Klimatechnik eingesetzt. Im Trinkwasserbereich bindet sie organische Verbindungen, Geruchs- und Geschmacksstoffe sowie Chlor.
Durch häuslichen, gewerblichen oder landwirtschaftlichen Gebrauch verändertes Wasser (Schmutzwasser) sowie von befestigten Flächen abfließendes Niederschlagswasser, das gesammelt und Kläranlagen zugeführt wird.
Wasser kommt in den drei Aggregatzuständen fest (Eis), flüssig (Wasser) und gasförmig (Wasserdampf) vor.
Wasser weist physikalische Besonderheiten auf: Seine höchste Dichte besitzt flüssiges Wasser bei ca. 4 °C (Dichteanomalie). Im Gegensatz zu den meisten anderen Stoffen dehnt sich Wasser beim Gefrieren aus, wodurch Eis eine geringere Dichte hat als flüssiges Wasser und auf der Oberfläche schwimmt.
Eine Schleimschicht aus Mikroorganismen (z. B. Bakterien), die sich an feuchten Grenzflächen und Rohrwänden anlagern kann.
Die unerwünschte Bildung von Biofilmen in technischen Systemen, Rohrleitungen oder auf Filtermembranen, die zu Druckverlusten oder hygienischen Beeinträchtigungen führen kann.
Ein toxisches Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Historisch wurde Blei in Hausanschlussleitungen verbaut. Die Trinkwasserverordnung sieht strenge Grenzwerte vor; Eigentümer sind verpflichtet, verbliebene Bleirohre im Gebäudebestand zu sanieren.
Wird im Bedarfsfall (z. B. nach Rohrbrüchen oder Netzstörungen) von Wasserversorgern als Desinfektionsmittel eingesetzt, um das Leitungsnetz mikrobiologisch abzusichern. In Haushaltsfiltern wird Chlor meist mittels Aktivkohle adsorbiert.
Thermisches Trennverfahren, bei dem Wasser verdampft und anschließend kondensiert wird. Das Kondensat ist weitgehend frei von gelösten Mineralien, Salzen und schwerflüchtigen Verunreinigungen.
Ein Maß für die Menge der im Wasser gelösten Ionen (Salze, Mineralien), angegeben in Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm). Je mehr gelöste Ionen im Wasser vorhanden sind, desto höher ist der Leitwert.
Beispiele:
Rechtlich kein gewöhnliches Lebensmittel, sondern ein zugelassenes Arzneimittel nach dem Arzneimittelgesetz, das direkt an der Quelle abgefüllt wird und dessen gesundheitsbezogene Wirkungen amtlich nachgewiesen sein müssen.
Rechtlich kein gewöhnliches Lebensmittel, sondern ein zugelassenes Arzneimittel nach dem Arzneimittelgesetz, das direkt an der Quelle abgefüllt wird und dessen gesundheitsbezogene Wirkungen amtlich nachgewiesen sein müssen.
Mobile Filterkannen zur Entkalkung und Geschmacksverbesserung kleinerer Wassermengen. Das Filtermedium besteht üblicherweise aus einer Mischung aus Ionenaustauscherharz und Aktivkohlegranulat.
Kohlendioxid (CO2) entsteht als Abbauprodukt bei der oxidativen Veratmung der Nährstoffe in den Zellen und wird über die Lunge ausgeatmet. CO2 ist säuerlich. Kohlendioxid ist ein farbloses Gas von schwach säuerlichem Geruch und Geschmack. Dieses Gas entsteht besonders massenhaft bei der Verbrennung energiereicher Stoffe (Holz, Kohle, Benzin, Diesel, Erdgas usw.).
CO2 verursacht Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Brechreiz, Kopfschmerzen. Alle diese Beschwerden können in überfüllten, schlecht belüfteten Räumen beobachtet werden, wo ein Mangel an O2 und besonders O2-Ionen besteht, sowie eine erhöhte Konzentration von CO2 durch die ausgeatmete Luft.
Ein hoher CO2-Gehalt im Wasser wirkt desinfizierend, daher wurde in den 50er Jahren damit begonnen, Flaschenwasser damit anzureichern. Der Perleffekt war also nicht Ziel sondern Nebeneffekt.
Maßeinheit für Filterporenweiten (1 µm = 0,001 mm). Gesinterte Aktivkohle-Monoblöcke (z. B. mit 0,45 µm Porengröße) halten Partikel und Mikroorganismen mechanisch zurück, die größer als die Porenstruktur sind
Amtlich anerkanntes Naturprodukt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, das direkt am Quellort abgefüllt wird und der Mineral- und Tafelwasserverordnung unterliegt.
Gelöster Nährstoff, der überwiegend durch landwirtschaftliche Düngung ins Grundwasser gelangt. Der gesetzliche Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegt bei 50 mg/l.
Die auf der Flüssigkeitsoberfläche liegenden Moleküle besitzen einen gewissen Vorrat an potenzieller Energie, die man Oberflächenenergie nennt. Die Kraft, welche die Wassermoleküle zusammenhält nennt man Oberflächenspannung. Die Oberflächenspannung formt Wassertropfen, Wasserströme, Wellen und so weiter. Sie erlaubt den Insekten, die schwerer sind als Wasser, sich auf der intakten Wasseroberfläche zu bewegen.
Chemische Wirkstoffe aus der Landwirtschaft. In der Trinkwasserverordnung gelten strenge Summen- und Einzelgrenzwerte für Rückstände im Leitungswasser.
Ein in Millivolt (mV) gemessener Wert, der die Oxidations- bzw. Reduktionskraft einer Lösung angibt.
Metalle mit hoher Dichte (wie Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel). Sie können über Altinstallationen oder Armaturen ins Trinkwasser gelangen und werden durch strenge Grenzwerte reglementiert.
Natürlich vorkommendes Salz im Grundwasser. Der Grenzwert nach Trinkwasserverordnung liegt bei 250 mg/l.
Industriell hergestelltes Erfrischungsgetränk aus Trink- oder Mineralwasser, dem weitere Zutaten (wie Salze, Sole oder Kohlensäure) beigemischt werden können.
Die deutsche Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Sie legt strenge Grenzwerte und Kontrollpflichten für Wasserversorger und Gebäudebetreiber bis zur Entnahmestelle fest.
Ein physikalisches Membrantrennverfahren: Unter Leitungsdruck wird Wasser gegen eine halbdurchlässige Membran gepresst. Die Membran hält gelöste Salze, Mineralien, Schwermetalle und organische Moleküle weitgehend zurück, während die reinen Wassermoleküle hindurchtreten.
Bestrahlung des Wassers mit ultraviolettem Licht (UV-C), um die Erbsubstanz (DNA) von Mikroorganismen und Keimen ohne chemische Zusätze zu inaktivieren.
In Deutschland liegt der durchschnittliche private Trinkwasserverbrauch bei rund 125 bis 128 Litern pro Person und Tag (vor allem für Duschen, Baden, Toilettenspülung und Wäsche; für Trinken und Kochen werden ca. 2 bis 5 Liter genutzt).