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Der Vorgang der Osmose ist ein faszinierendes Naturphänomen, bei dem reines Wasser durch scheinbar undurchlässige Zellwände wandert, um hohe Konzentrationen an gelösten Stoffen zu verdünnen. Die Weltraumforschung konnte solche "Wände" synthetisieren und nutzt "umgekehrt" den Wasserdruck, um gelöste Stoffe vom Wasser abzuscheiden. Damit wurde ein Filterverfahren entwickelt, das alle denkbaren Verunreinigungen in Wasser extrem effektiv entfernt. Aber wie genau funktionieren Wasserfilter mit diesem Verfahren noch und wann lohnt sich ein solcher Filter für mich...?
Sie möchten zu Hause besonders weiches und feinstfiltriertes Trinkwasser genießen? Eine Umkehrosmoseanlage bietet bauartbedingt die gründlichste Filtration unter den Haushalts-Wasserfiltern: Sie trennt nicht nur Partikel und organische Spurenstoffe ab, sondern reduziert auch den Gehalt an gelösten Mineralien und Salzen um ca. 85 bis 97 Prozent.
Hier erfahren Sie, wie die Technologie funktioniert, worin die Unterschiede zu Aktivkohlefiltern liegen und was Sie bei Auswahl, Wartung und Filterwechsel beachten sollten.
Es gibt verschiedene Filterverfahren, um Wasser zu reinigen. Neben den modernen Aktivkohle-Blockfiltern wie die von CARBONIT und der Dampfdestillation gibt es die Umkehrosmose. Dabei handelt es sich um ein Filterverfahren, das auf dem Prozess der Osmose basiert.
Um das Verfahren zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die natürliche Osmose: Wenn zwei wässrige Lösungen mit unterschiedlicher Salzkonzentration durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran getrennt sind, fließt das Wasser automatisch zur Seite mit der höheren Konzentration, um diese zu verdünnen.
Die Umkehrung des Prinzips:
Wird nun mit mechanischem Leitungsdruck (in der Hausinstallation typischerweise 3 bis 6 bar) gegen diese natürliche Fließrichtung gedrückt, wird das Wasser durch die mikroskopisch feinen Poren der Membran gepresst.


Durch die extrem feine Trenngrenze der Membran (im Nanometerbereich) erzielen Umkehrosmoseanlagen die breiteste Rückhalterate:

Bei der Filtration werden neben unerwünschten Stoffen auch die meisten Mineralien entnommen. Das Ergebnis ist ein sehr weiches, mineralarmes Wasser.
Da Osmosemembranen bauartbedingt sehr fein und somit langsam arbeiten (ca. 3–10 Liter pro Stunde), sammelt das System das filtrierte Wasser in einem geschlossenen Zwischentank (meist 4 bis 10 Liter). Bei Öffnen des Entnahmehahns steht das Wasser sofort mit komfortablem Druck bereit.
Diese Anlagen produzieren das Reinstwasser in Echtzeit direkt bei der Entnahme. Durch leistungsstärkere Membranen und integrierte Druckerhöhungspumpen kommen sie ohne Vorratstank aus und sparen Platz im Spülenunterschrank.
Kompakte Einheiten für Mietwohnungen oder Büros, die flexibel aufgestellt werden können – wahlweise mit Anschluss an den Wasserhahn oder mit manuellem Frischwassertank.
Zur Sicherung der Wasserqualität und Langlebigkeit der Membran sind regelmäßige Wechselintervalle einzuhalten:
Haben Sie Fragen zur passenden Filtertechnik für Ihren Haushalt? Wir beraten Sie gern unabhängig und sachlich zu Aktivkohle-, Osmose- und Kombinationssystemen.