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Weiter einkaufenOb durch Rohrbrüche, Wartungsarbeiten oder technische Defekte an Be- und Entlüftungsanlagen: Auch in Regionen mit hoher Wasserqualität kommt es vereinzelt zu vorübergehenden Geruchs- oder Trübungsauffälligkeiten im Leitungswasser, auf die Versorger mitunter mit präventiven Abkochgeboten oder Spülungen reagieren.(Wichtiger Hinweis: Wird von den zuständigen Gesundheitsbehörden ein amtliches Abkochgebot ausgesprochen, ist dieses ausnahmslos zu befolgen – Trinkwasserfilter ersetzen in solchen Akutfällen nicht die behördlich angeordneten Maßnahmen).Dennoch rückt durch solche Ereignisse eine Frage in den Vordergrund: Wie verlässlich ist das Wasser an der eigenen Entnahmestelle und wie können Filtersysteme im Haushalt als zusätzliche Sicherheitsstufe dienen?
Während Wasserversorger das Trinkwasser nach den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) bis zum Hausanschluss überwachen, liegt die Verantwortung ab dem Hausanschluss bei den Eigentümern. Risikofaktoren in der Hausinstallation sind häufig:
Da das Wasser in der Küche vor allem zur direkten Zubereitung von Getränken, Babynahrung und Speisen genutzt wird, setzen viele Haushalte auf Filtrationssysteme an der Küchenspüle.
1. Gesinterte Aktivkohle-Blockfilter (z. B. CARBONIT)
Anders als einfache Schüttfilter (Kannenfilter) bestehen hochwertige Aktivkohleblöcke aus einem unter Druck und Hitze homogen gebackenen Kohlekörper mit extrem feiner Porenstruktur (meist 0,45 µm oder feiner).
2. Umkehrosmose-Systeme (Membranfiltration)
Die Umkehrosmose trennt Stoffe auf molekularer Ebene über eine halbdurchlässige Membran.
Das Trinkwasser in Deutschland wird streng kontrolliert. Wer sich jedoch vor Unwägbarkeiten in der Hausinstallation sowie vor unerwünschten Geruchs- und Geschmacksstoffen schützen möchte, schafft mit einem Aktivkohleblock- oder Umkehrosmose-System eine zuverlässige zusätzliche Barriere direkt am Küchenhahn.